Paketpreise für Online-Händler steigen

 

Wie seit mehreren Jahren üblich, erhöht die DHL pünktlich zum Jahreswechsel ihre Versandtarife für Geschäftskunden. Vor allem der E-Commerce-Bereich ist von der Preiserhöhung stark betroffen. Was Online-Händler, Dropshipper und Co. jetzt wissen müssen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

 

Preise steigen vor allem bei schweren Paketen

Ab 01. Januar 2022 müssen Geschäftskunden mit höheren Versandkosten kalkulieren. Wie stark an der Preisschraube gedreht wird, hat der Bonner Konzern jedoch noch nicht preisgegeben. Lieferungen ab 20 Kilo werden aber von der Preiserhöhung „im besonderen Maße“ betroffen sein, da die Sortierung und Auslieferung einen deutlich höheren Aufwand erfordert. Leichtere Pakete sind aber von den steigenden Preisen nicht ausgenommen, auch wenn diese kleiner ausfallen dürften.

Neben der DHL dreht auch die Konkurrenz an der Preisschraube. So steht bereits fest, dass die DPD ihre Versandpreise zum Jahreswechsel ebenfalls erhöhen wird. In welchem Maße die Preise steigen, ließ sich das Unternehmen nicht entlocken.

 

Individuelle Verträge ab 5.000 Paketen

Firmenkunden, die mindestens 5.000 Pakete im Jahr mit DHL verschicken, sind zunächst nicht direkt von der Listenpreiserhöhung betroffen, da in der Größenklasse individuelle Verträge ausgehandelt werden. Die Post lies aber verlauten, dass die individuell vereinbarten Konditionen auch zeitnah angepasst werden.

 

Dialogmarketing Preise steigen

Neben dem Paketversand steigt auch der Preis im Bereich Dialogpost. Darüber hinaus werden die Tarifzonen neu eingeteilt. Die einzelnen Kerngebiete werden in Randgebiete verschoben, was zu einer kleineren Preiserhöhung führt. Beim Standard-Basisformat erhöht sich der Preis je Sendung um 0,02 Euro. Die Entgelte für das Basisformat „Groß“ steigen ebenfalls um 0,02 Euro pro Sendung.

Ab dem 01.03.2022 wird zudem ein Abholentgelt von 5 Euro für Einlieferungen ab 5 Tonnen pro Abholauftrag und pro Palette fällig.

 

Was bringt die Zukunft?

Auch in den nächsten Jahren darf darauf gewettet werden, dass die Preise weiter ansteigen. Die Kosten für den Ausbau der Infrastruktur, nachhaltige Logistik und Inflation sorgen dafür, dass Versanddienstleister ihre Investitionen und somit auch die Preise erhöhen müssen. Online-Händler sollten deshalb auch in den kommenden Jahre ein Auge auf die Kostenkalkulation für den Versand werfen und ihre Retourenquote möglichst geringhalten.

 

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